ein Falter, der begehrte
die Rose. Loser Knab’!
Die Rose aber wehrte
sein stürmisch Werben ab.
Und wie er fort auch mühte sich,
und keinen Deut die Blüte wich,
… ei, hüte dich!


Fotos: © Dagmar Hiller

’s war eine Wasserrose,
die ihm so gut gefiel.
Jetzt trotzte er im Moose,
gab scheinbar auf sein Spiel.
Doch sann der kleine Wüterich:
bis nur der Tag verglühte sich,
… dann hüte dich.

Und als die Nacht vom Hügel
herabstieg, — voll Begier
spannt er die Pracht der Flügel
und flatterte zu ihr …
doch sein Triumph verfrühte sich!
Es schloß ganz leis’ die Blüte sich,
jetzt … hüte dich.
Rainer Maria Rilke 1875-1926

Von Dagmar Hiller, 27. August 2014, 10:01 Uhr

als Kind habe ich fest daran geglaubt, dass herabfallende Sterne Wünsche sind, die ich erfüllt bekomme. Ich habe mich dann einmal, wie auf dem Bild in Grimms Märchen, barfuss im Nachthemd in einer sternklaren Nacht tatsächlich ins Freie geschlichen und darauf gewartet, dass ich Sterne auffange.
Das Einzige, was ich mir eingefangen habe, war eine heftige Erkältung. Und Stress mit meinen Eltern.
Heute, als Erwachsene, schaue ich den Sternschnuppen nach, denke mit einem leisen Lächeln an meine Kinderzeit und wünsche mir etwas. Schön, falls sich der Wunsch dann tatsächlich erfüllen sollte … doch meistens habe ich ihn wieder vergessen.

Es gibt so viele Ideen zur Wünscherfüllung …
eine habe ich für mich entdeckt, die schon recht erfolgreich war:
ein Wunschbuch!
In dieses schreibe ich meine Wünsche. Möglichst kurz, möglichst genau. Dann bitte ich nochmals ganz intensiv um Erfüllung, schliesse mein Büchlein und lege es zur Seite.
Seinen Wunsch muss man loslassen können … so hat er die Chance zur Wirklichkeit zu werden.
Immer wieder habe ich das erlebt, während ich schon längst nicht mehr an ihn gedacht habe.

Erst dann, wenn ich mal wieder etwas aufschreiben möchte und mein Buch hervor hole, lese ich meinen letzten Wunsch und manchmal …
kann ich dann wieder ein Häkchen dahinter machen ;-)

Von Dagmar Hiller, 23. August 2014, 18:16 Uhr

nach dem wachwerden und bevor ich aufstehe, visualisiere ich mir meinen Tag. Stelle mir den Tagesablauf vor und wie ich ihn erleben möchte. Oft, sehr oft, verläuft er so harmonisch wie in meinen Vorstellungen.
In einem meiner alten Ideenbücher habe ich beim Durchsuchen ein Foto gefunden: ein Zweig mit Blättern. Und auf jedem Blatt stand ein anderes Wort wie: Kraft- Liebe- Vertrauen- Humor …
eine wunderbare Bereicherung zu meiner Tagesvorstellung dachte ich mir, diese fröhlichen Blätter!

Kurzerhand bin ich losgezogen und habe schön geformte Blätter gesucht. Habe sie zuhause in einem dicken Buch gepresst, bis sie glatt und trocken waren. Dann die Worte mit einem weißen Stift darauf geschrieben.


Foto: © Dagmar Hiller

Die Blätter habe ich dann in ein Leerbuch mit festem Einband zwischen die Seiten gelegt.  Nach dem Frühstück und bevor ich zum Tagesablauf übergehe, bleibe ich einen Moment ganz in mir.
Dann schlage ich das Buch auf und ziehe mir mein WortBlatt. Es wird mich den ganzen Tag begleiten, denn ich pinne es mit einer dünnen Nadel an eine Wand, an der ich oft vorbeigehe.

Heute morgen war es das Blatt ‘Begeisterung’ und es hat gut gepasst. Der Tag war erfüllt mit schönen Erlebnissen.

Von Dagmar Hiller, 18. August 2014, 18:36 Uhr

in blauen Streifen fällt das Licht
in unsern stillen Wald,
des Schwarzspechts heller Glockenton
zu uns herüberschallt.

Ich geh den Weg mit leichtem Schritt,
einst ging ich ihn müde und schwer,
ein großer schwarzer Schmetterling
flog lockend vor mir her.


Fotos: © Dagmar Hiller

Mit seligen Augen streif ich dein Haar,
das sich im Nacken rollt,
der Schmetterling, der vor uns schwebt,
der ist so gelb wie Gold.
Hermann Löns 1866-1914

Von Dagmar Hiller, 11. August 2014, 15:17 Uhr

ein Schnuppertag der HeilKunst und die Einführung in die Grundstufe 1.

Sonntag. 31. August von 10 bis 17 Uhr

Die Teilnahme am Workshop verpflichtet nicht zur Ausbildung, ist jedoch Voraussetzung, wenn Sie sich für diese anmelden möchten.


Foto: © Dagmar Hiller

Mit meiner Heilmethode lernen die Teilnehmenden im Workshop eine einfache aber wirksame Technik kennen, mit der sie sich selbst helfen können.
Heilenergie kann bei jedem durch entsprechende Übungen geweckt werden. Man braucht also keine besondere Begabung, sollte aber feinfühlig sein.
So erleben Sie an diesem Tag, wie Ihre Wahrnehmung durch die Übungen subtiler wird und Sie ihrer Intuition sehr viel näher kommen können.

Durch diesen intensiven Aufbau wird bei jedem im Laufe des Tages spürbar, wie sich die HeilKräfte von innen heraus entwickeln.
Sie lernen, auf welche Weise man diese dann konzentrieren und weiterleiten kann.
Das Ergebnis probieren Sie zuerst am eigenen Körper aus.
Anschliessend können Sie in Zweiergruppen üben, wie man diese HeilEnergie übertragen kann.

Am Ende des Tages werden Sie sich sehr wohl, sehr entspannt fühlen.
Sie spüren, wieviel Freude, welch tiefe innere Stille diese Art der Energieübertragung in Ihnen ausgelöst hat.

Solche intensiven, tiefen Erfahrungen stärken und geben viel Kraft.
Zuversicht, positive Einstellung und das ‘sich selbst vertrauen’ wachsen, je tiefer man in das Thema HeilKunst eintaucht.

Hier finden Sie Preis, Anmeldung und weitere Termine
und weitere Infos zum Workshop

Von Dagmar Hiller, 3. August 2014, 18:42 Uhr