es kommt immer wieder vor, dass einem ein Erlebnis den Boden unter den Füssen wegzieht.
Das Gefühl gibt, im freien Fall ins Nichts zu sausen, in ein Loch zu fallen.

Man ist fassungslos, ohne Worte.
Reagiert wie ferngesteuert, mechanisch und ohne nachzudenken.
In der Hoffnung alles wieder in Ordnung bringen zu können, wird womöglich übereilt und hektisch gehandelt. Und man macht es damit noch schlimmer.
Und dann … der Mensch kippt aus seiner Mitte, geht vielleicht in eine Panik, reagiert unüberlegt und voller Angst.
Und fühlt sich, als ob er Zuschauer des eigenen Lebens wäre und nichts mehr regeln könnte.

Jetzt geht es darum, in einer solchen Situation möglichst schnell wieder zu sich zu finden und das Leben wieder zu einem lebenswerten Geschehen zu machen.
Da finde ich Meditations- und Atemübungen sehr gut. Sie klären den Geist und helfen mir in die Ruhe zu kommen, in die Mitte des Seins.


Fotos: © Dagmar Hiller

Meditation ist ein Moment, in dem man bewusst mit sich alleine ist. In dem man bereit ist, auch in seinen persönlichen Keller zu gehen.
Öffnet man sich diese Tür, erklärt man sich einverstanden, alten Ballast abzuwerfen, die alten Muster aufzulösen.
Das macht den Menschen so frei, so gelassen, so zufrieden …

und so lernt er, auch im grössten Chaos bei sich zu bleiben.
Was immer auch mit ihm oder um ihn herum geschieht… durch regelmässiges meditieren versteht er, sich wie unbeteiligter Dritter zu verhalten. Der sich und seine Reaktionen neutral und wertfrei betrachtet. Er lernt dadurch, wo für ihn seine Grenzen sind. Und er kann nun aufhören, sich zu manipulieren. Er lernt zu sich zu sagen: bis hier, und dann Ende.
Und so er lernt auch, sich und anderen freundlich aber bestimmt zu vermitteln: respektiere und wahre meine Grenzen. Ohne Angst, dass seine klare Haltung Folgen für ihn hat.

Von Dagmar Hiller, 22. Oktober 2014, 18:08 Uhr

Nebel hängt wie Rauch ums Haus,
drängt die Welt nach innen.
Ohne Not geht niemand aus,
alles fällt in Sinnen.


Foto: © Dagmar Hiller

Leiser wird die Hand, der Mund,
stiller die Gebärde.
Heimlich, wie auf Meeresgrund
träumen Mensch und Erde.
Christian Morgenstern 1871-1914


Von Dagmar Hiller, 21. Oktober 2014, 18:30 Uhr

unsre Liebe war kein Blumenweg,
unsre Liebe war ein Felsensteg.
Dorngestrüpp und Kreuze standen da,
aber immer war der Himmel nah.

Unsre Liebe wie ein frierend’ Kind
irrt mit nacktem Fuß durch Schnee und Wind.
Unsre Liebe kniet am Kreuzesfuß,
blut’ge Male schlägt ihr Flammenkuß.

Unsre Liebe geht im weißen Kleid
unbefleckt durch Staub und Schmutz der Zeit.
Ob uns Furchen auf die Wangen schreibt
Sorg und Alter: unsre Liebe bleibt.
Franz Eichert 1857-1926

Von Dagmar Hiller, 17. Oktober 2014, 22:36 Uhr

das Jahr 2014 geht in die Zeit der Ernte …
das Licht verändert sich, der farbenfrohe Herbst schickt seine ersten Grüsse und

im Sonnenhaus steht am 19. Oktober wieder ein Workshop an:
‘die Faszination der Heilenden Hände’
Eine letzte Gelegenheit für dieses Jahr, die HeilKunst in ihrer wirkungsvollsten Form zu entdecken.

Wie und mit welcher Technik kann man sich selbst helfen …
hilfreiche Tipps für alle, die an innerem Frieden, Gelassenheit und ihrer Gesundheit interessiert sind.

So schön beginnt der Tag: mit einer Heilenden Meditation.


Fotos: © Dagmar Hiller

Es folgen einfache Übungen zum inneren Stillwerden, die Voraussetzung der erfolgreichen Energieübertragung.

Sie lernen, wie man diese Energie zuerst in sich aktiviert, sie anschliessend in die Hände leitet und dort weiter verstärkt. Das Ergebnis wird dann am eigenen Körper ausprobiert. Danach wird in Zweiergruppen geübt, die konzentrierte HeilKraft zu übertragen. Das macht Spass und ist sehr erfolgreich.

Der Workshop – max. 8 Teilnehmer – ist bewusst klein gehalten,
so kann ich jeden Teilnehmer persönlich unterstützen, dass ihm die Übungen besonders intensiv gelingen.
Kosten: 140.- pro Person, wird bei der Ausbildung mit 50% angerechnet.
Mehr lesen Sie hier
Ich freue mich über reges Interesse und wünsche wundervolle Spätsommertage
mit Heilenden Grüsse von Dagmar Hiller

Sollten Sie selbst nicht teilnehmen können, bitte leiten Sie diese Info an Interessierte weiter.
SelbstHilfe macht das Leben entspannter und in das ‘wie’ kann man am 19. Oktober hineinschnuppern …

die Plätze sind begrenzt, bitte rechtzeitig anmelden.

Von Dagmar Hiller, 5. Oktober 2014, 22:46 Uhr

ihr sollt nicht eure Flügel falten,
damit ihr durch Türen kommt,
noch eure Köpfe beugen,
damit sie nicht gegen eine Decke stoßen,
noch Angst haben zu atmen,
damit die Mauern nicht bersten und einstürzen.

Ihr sollt nicht in Gräbern wohnen,
die von den Toten für die Lebenden gemacht sind.
Und obwohl von Pracht und Glanz,
sollte euer Haus weder euer Geheimnis hüten,
noch eure Sehnsucht beherbergen.


Fotos: © Dagmar Hiller

Denn was grenzenlos in euch ist,
wohnt im Palast des Himmels,
dessen Tor der Morgennebel ist und dessen
Fenster die Lieder und die Stille der Nacht sind.
Khalil Gibran 1883-1931

Von Dagmar Hiller, 26. September 2014, 18:33 Uhr