aber es gibt viel.
Es macht den reich, der es bekommt, ohne den der es gibt,
ärmer zu machen.
Es dauert nur einen Augenblick, aber die Erinnerung bleibt -
manchmal für immer.

Niemand ist so reich, dass er ohne es auskommen kann
und niemand so arm, dass er nicht durch ein Lächeln reicher
gemacht werden könnte.
Ein Lächeln bringt Glück ins Haus, fördert den guten Willen
im Geschäft und ist ein Zeichen für Freundschaft.


Fotos: © Dagmar Hiller

Es gibt dem Erschöpften Ruh, dem Mutlosen Hoffnung,
dem Traurigen Sonnenschein und
es ist der Natur bestes Mittel gegen Ärger.
Man kann es nicht kaufen, nicht erbetteln, leihen oder stehlen,
denn es ist so lange wertlos, bis es wirklich gegeben wird.

Manche Leute sind zu müde, dir ein Lächeln zu
geben. Schenke ihnen deines, denn niemand braucht ein Lächeln
nötiger als jener, der keines mehr zu geben hat.
Unbekannter Autor 17. Jahrhundert

16. Januar 2017, 10:20 Uhr

Nebeldunkelgrau ist es draussen, eklig kalt, einfach ungemütlich!
Schon jetzt am morgen ist die Stimmung nicht die beste und man das Gefühl in seiner Seele gefangen zu sein, sich nicht mehr zu erreichen.
Die Fröhlichkeit – eingeschlossen! Kraft und Zuversicht – eingeschlossen! Das innere Leuchten – erloschen! Bekannte Gefühle?

Jeder Mensch hat solche Stimmungen, vor allem zur dunklen Jahreszeit. Wenn es allzu lange grau und neblig ist, wenn der Tag einfach nicht heller werden mag – viele Kerzen kann man anzünden, literweise heißen Tee trinken und sich einreden wollen, wie gemütlich das ist – die Stimmung sinkt trotzdem irgendwann auf den Nullpunkt.
Da braucht nur noch im Job, in der Familie oder mit dem Partner auch Schlechtwetter zu sein, man erreicht den persönlichen Gefrierpunkt.
Die innere Kälte kriecht so langsam bis ins Herz.

Das geht auch mir manchmal so.
Mein persönliches Rezept ist, dass ich mir wirklich Zeit für mich nehme. Mir Zuwendung gebe, Verständnis für mich und meine Stimmung aufbringe und mich einfach lasse. Los-Lasse!
Ich setze mich dann in meine gemütliche Couch, decke mich zu damit ich wenigstens von außen warm habe, lasse meine Gedanken wandern und denke mich in eine schöne Meditation. Komme ich aus meiner Medi zurück, geht es mir viel besser und ich habe auch von innen warm.

Eine kleine Starthilfe zum Selbstversuch … stell dir vor:
du bist eine dicke, runde, noch geschlossene Knospe. Fest, prall, kurz vorm aufplatzen. Nur… es fehlt dir etwas – das Sonnenlicht. Wie gesagt, es ist trüb und grau draussen, aber …


Text & Fotos © Dagmar Hiller

stell dir jetzt vor deinem inneren Auge vor, wie die Sonne scheint. Du siehst sie an einem blauen Himmel – versuche die Sonnenstrahlen im Gesicht zu spüren. Spürst du, es wird wärmer.
Und es wird heller, hinter deinen geschlossenen Lidern. Du bist versucht die Augen zu öffnen um zu sehen, ob das wirklich so ist. Lass sie besser zu, es ist heller geworden!
Jetzt siehst du gegen den Sommerblauen Sonnenhimmel deine geschlossene Knospe. Ja, du siehst sie wirklich! Schau ihr zu, wie sie dicker, immer dicker wird. Wie sich die grünen Außenblätter so langsam auffalten, zurückziehen und jetzt kannst du eine Blütenfarbe erkennen. Ganz zart noch. Du kannst aber noch nicht genau sehen, was das für eine Blüte entsteht.

Nun öffnet die Knospe sich, langsam, ganz langsam …
du kannst sogar feinen Duft riechen, ganz zart noch. Streng dich etwas an, konzentriere dich, doch doch, das geht. Ja, genau so.
Oh, du machst das gut!
Siehst du, jetzt riechst du deine sich öffnende Blüte stärker, sie öffnet sich weiter, entfaltet ihre Blütenblätter, wird größer und größer und … spürst du dich?
Schau, jetzt lächelst du, du kannst garnicht anders …

und nun lieber Mensch …
wo ist deine schlechte Stimmung? Verdampft, weg, perdu, sie hat sich aufgelöst? Schwuppdiwupp, einfach verschwunden? Wie wunderbar!
Selbst das graue Licht draußen ist heller geworden …

Welche Blume sich in deiner Medi entwickelt bleibt immer deiner Fantasie überlassen. Aber es wird jedes Mal, wenn du diese Meditation machst, ganz sicher eine andere Blüte sein.
Einen wunderbaren Tag wünsche ich dir …

9. Januar 2017, 18:29 Uhr

als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist –
von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich: das nennt man “Vertrauen.”

Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid,
nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich: das nennt man “Authentisch sein”

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen
und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich: das nennt man “Reife.”


Fotos © Dagmar Hiller
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,
und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht,
was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man: “Ehrlichkeit.”

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem, was mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das “Gesunden Egoismus”,
aber heute weiß ich, das ist “Selbstliebe.”

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer Recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt: das nennt man “Demut.”

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet.
So lebe ich heute jeden Tag und nenne es “Bewusstheit.”

Als ich mich selbst zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute “Herzensweisheit.”

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich: “Das ist das Leben!”
Charlie Chaplin an seinem 70. Geburtstag am 16. April 1959

4. Januar 2017, 18:16 Uhr

So, nun mal abwarten, ob es so stimmt. Man darf nicht vergessen, je nach Region sind die Wetterverhältnisse ja anders.
Insgesamt wird hier, auf der Schwäbischen Alb, das Jahr wohl ziemlich nass.
So sah es aus kurz nach Mitternacht, alles noch schön trocken …

und so heute morgen … viel nasses


Text & Fotos © Dagmar Hiller
Ganz deutlich sind die trockenen Schüsselchen zu sehen, die Monate März, Oktober und Dezember. Alle anderen Zwiebelschälchen sind gut mit Flüssigkeit gefüllt, vor allem die Sommermonate … schade. In der Mitte das 13te Schüsselchen, es schwimmt und läuft sogar über.

Aber … auch Zwiebeln können irren!

2016 war, und das haben viele Menschen so empfunden, ein schwieriges und mühsames Jahr.
Das Jahr 2017 – so sagen die Astrologen – sei, wenn man es mit den Vorjahren vergleicht, geradezu eine Wohltat.
Am 21. März beginnt, astrologisch gesehen, das Sonnenjahr.
Ein Jahr, das für Regeneration, Aufbau und Selbstverwirklichung steht.
Viele Chancen werden uns geboten, mit Begeisterung, Mut und Selbstvertrauen sollten wir zugreifen!
Aber egal wie trocken oder nass, es wird ganz bestimmt ein gutes Jahr, das Sonnenjahr 2017, für uns alle.

1. Januar 2017, 14:25 Uhr

ein schöner alter Brauch zum Jahreswechsel …
in der Nacht zum neuen Jahr schneidet man mehrere Zwiebeln, von der Spitze bis zur Wurzel, mitten durch. Dann nimmt man sie vorsichtig auseinander, sodass man dreizehn etwa gleich grosse Schüsselchen hat. Für jeden Monat eines und das Dreizehnte für das gesamte Jahr.
Diese Schüsselchen stellt man auf ein Brett und füllt in jede Schale einen kleinen Teelöffel Salz.
Man lässt das ganze bis zu Morgen unberührt stehen und kann dann sehen, wie das Wetter im Folgejahr wird, trocken oder nass.


Fotos & Text © Dagmar Hiller

Schmilzt das Salz im ersten Schüsselchen gar nicht, so wird der Januar sehr trocken sein. Schmilzt es ganz, wird er sehr nass.
So geht es fort für alle zwölf  Monate, wobei es mancherlei Mittelstufen gibt. So kann die Qualität des kommenden Jahres abgelesen werden, die trockenen Monate und auch, welche Monate viel Regen abbekommen werden. Doch sollte man sich unbedingt merken, welches Schüsselchen welcher Monat ist.
Das dreizehnte Schüsselchen zeigt dann an, ob man ein eher trockenes oder ein nasses Jahr erwarten kann.

Die ganze Beobachtung wird in einen Kalender eingetragen und man weiß im neuen Jahr für jeden Monat schon immer im Voraus, welches Wetter man erwarten kann.
Es ist fast nicht zu glauben, aus derselben Zwiebel, aus dem gleichen Topf das Salz und es sind doch sehr unterschiedliche Ergebnisse.
Ich pflege diesen Brauch schon seit Jahren, die Vorhersage stimmt fast immer …

31. Dezember 2016, 16:19 Uhr