In den vielen Jahren meiner Entwicklung zur Heilerin habe ich verstanden, dass Zufriedenheit und Frohsein aus sich heraus erarbeitet, sehr viel wertvoller und dauerhafter sind.

Bevor ich den Kontakt mit der Geistigen Welt suchte dachte ich immer, ich müsste mir das alles im aussen holen. Indem ich mich in irgendwelche anstrengenden Aktivitäten stürzte oder mir etwas wirklich Unnützes kaufte.
Das machte mich auch froh, schon. Aber die Freude hielt nicht sehr lange vor und wirklich zufrieden war ich damit auch nicht.

Während meiner Ausbildungszeit habe ich mir durch viel innere Selbst-Arbeit beigebracht, wie ich meinen Seelen-Zustand mit ganz einfachen Mitteln umwandeln und stabilisieren kann. Heute lebe ich innere Freude völlig anders, denn ich kann positives Denken, Frohsein und Zufriedenheit tief aus mir holen. Auch Sorgen, Zukunftsängste oder Unsicherheiten lassen sich auf diese Weise transformieren und ins Positive verändern.

Ein Beispiel …
grau ist es draussen, es regnet, ist trüb und nass. Wo man hinschaut, an allem hängen die Regentropfen wie Girlanden. Die Blütenköpfchen der Blumen baumeln schwer vom Regen an ihren Stängeln. Die Vögel sind pitschnass und haben nichts mehr von ihrer Leichtigkeit im Flug. Der Himmel vergiesst dicke Tränen, über welches Ungemach auch immer.


Text & Fotos © Dagmar Hiller

Diese Stimmung macht so manchen Menschen schwer und kann dann sehr auf’s Gemüt drücken. Bei mir war das früher manchmal der Fall und das machte mir mein Leben nicht gerade einfach. Durch die innere Selbst-Arbeit veränderte ich die melancholische Gemütslage und wandelte mit meiner anderen Sichtweise so die Schwere um in Leichtigkeit:
ich sah nun nicht mehr den grauen schweren Tag, sondern ich sah, wie durch den Regen das Grün der Natur prächtig leuchtete, alles wirkte wie frisch gewaschen. Die Vögel blieben länger in den Zweigen der Büsche und Bäume sitzen, um sich trocken zu schütteln. So konnte ihnen länger zuschauen, wie sie eifrig ihr nasses Gefieder ordneten.

Und was war mit dem grauen Himmel, machte der mich nicht traurig? Aber nein, ich sah es jetzt anders:
da oben war heftig viel Verkehr … in dicken Puscheln zogen die Wolken, vom Wind angetrieben, zügig vorbei. Sie schienen es recht eilig zu haben. Vielleicht, weil die noch versteckte Sonne sie wie eine Herde nasser Schafe in ihre Strahlen schieben wollte, um sie zu trocknen?
Ich sah das wie in einem Film, wie sie blökend, drängelnd und eilig ins Licht rannten, um ein trocknendes Sonnenscheinchen zu erhaschen … solche Bilder brachten mich zum Lachen!

So habe ich auch gelernt, Dinge in Ruhe wahrzunehmen, mir Zeit zu geben. Meditativ empfinde ich heute das stille beobachten. Wenn es draussen regnet, stürmt und grau ist, geniesse ich das. Ich sitze warm und geborgen an meinem grossen Tisch, sehe aus dem Fenster und schau dem grauen Wetter zu.
Doch mit meiner Vorstellung sehe ich die Schönheit hinter dem Grau. Ich fühle mich damit innerlich ruhig und ausgeglichen, ich kann mich an meinen positiven Bildern immer sehr freuen.

Man muss nur verstehen …
einzig man selbst kann für sich und in sich dauerhaft innere Freudigkeit aufbauen. Nur man selbst kann sich mit Zufriedensein versorgen. Nur man selbst für sich hat die Möglichkeit, in allem Negativen etwas Positives zu entdecken.
Doch das bedeutet Selbst-Arbeit und lernen, viel Geduld mit sich zu haben!

So wie ich mir, so schenkt euch doch auch einmal diesen Moment der veränderten Sichtweise. Er tut euch gut, er verändern euren Seelenzustand und er schenkt euch Frohsein, innere Ruhe und aktiviert eure Kraft … so bekommt ein schwerer Tag viel Leichtigkeit.

Während ich dieses hier schreibe, werde ich immer glücklicher im Herzen und mein Lächeln gilt den Menschen, die ich mir gerade vorstelle. Ich sehe sie vor mir, während sie diese Worte hier lesen. Und ich sehe sie, wie sie versuchen in schlechtem Wetter, oder in einer unguten Situation das Positive zu sehen. Damit Erfolg haben und freudig lächeln.
Die Sonne scheint immer in uns.
Wir müssen nur unser Seelenfenster öffnen, damit all das Gute und Schöne in uns kraftvoll wachsen kann …

16. April 2017, 17:42 Uhr

schwebte über die Erde und suchte einen Platz, um auszuruhen. Er ließ sich auf einer Blüte nieder. Doch sie schwankte nur im Winde und überschüttete ihn mit Blütenstaub. So verließ er sie.

Er fand eine Ameise. Doch sie hielt plötzlich inne. So wie sie vorher unermüdlich gesammelt und geschleppt hatte, so verfiel sie in ein endloses Grübeln, rührte sich nicht mehr und verhungerte.

Der Gedanke flog weiter und fand ein Wesen, welches auf dem Boden hockte und lustlos Dinge anstieß, aufhob und sie wieder fallen ließ.
“Nimm mich auf!”, sagte der Gedanke.
“Als Belohnung werde ich dir die Lust schenken, die Freude und den Genuss.”  So zog der Gedanke in das Wesen ein und nannte es Mensch. Der Mensch sah sich um, und alles, was er fand und tat, bereitete ihm Lust. Er freute sich an den Blumen.


Fotos © Dagmar Hiller

Er genoss den Anblick der Wolken. Er liebte es, umherzugehen und innezuhalten. Er aß mit Freude, und trank das Wasser mit Lust.

Aber er genoss es auch, die Blumen zu zertrampeln, das Wasser zu verschmutzen und die Tiere zu fangen und zu quälen.
Da gebot ihm der Gedanke Einhalt: “Ich werde dir den Zweifel geben, damit du bereit bist, über alles, was du tust und über alles, was du lässt, dir Rechenschaft abzulegen.”

Doch bald saß der Mensch wieder auf dem Boden, zerrissen zwischen dem, was er tun wollte, und der Furcht davor, etwas zu zerstören, ängstlich bemüht, alles zu vermeiden, was er nicht ausführlich bedacht und vorhergesehen hatte.

“Das ist nicht gut”, sagte der Gedanke.
“Als ich dich traf, warst du lustlos und ohne Ziel. Doch jetzt weißt du, was Lust ist, und versagst sie dir aus Angst, dein Ziel zu verfehlen.
So will ich dir die Hoffnung geben, die dich aus der erstarrten Umklammerung von Lust und Zweifel befreien soll!”

Und so richtete sich der Mensch wieder auf, sammelte und baute, plante und schuf sich eine Welt, von der er hoffte, dass sie ihm zur Lust gereichen werde. Er sammelte Blumensamen, säte und hoffte, sich an ihrem Duft und ihrer Schönheit zu laben, er ersann Speisen und Spiele. Doch er konnte die Zeit nicht vergessen, wo er nur Lust empfand, wo alles, was er tat, ihm Freude bereitete, wo er die Welt genoss, ungetrübt und nicht angenagt von Zweifel.
Die Hoffnung schwand, dass es, so sehr er sich auch mühte, je wieder so sein würde. Der Zweifel drohte, die Hoffnung wieder zu ersticken, und der Mensch schien immer mehr in Trübsal zu versinken. Jedes Misslingen schien ihm ein Zeichen, jeder Schmerz brannte sich ihm in die Seele und jedes Scheitern ließ ihn verzweifeln.
Die Hoffnung erkrankte und verwandelte sich in Sehnsucht.
Da schaute ihn der Gedanke ein letztes Mal an und sagte:

“Ich werde dir eine letzte Gabe schenken. Du sollst vergessen können, damit die Hoffnung nicht stirbt und die Freude ungetrübt sein kann.”
Und der Mensch vergaß den Gedanken …
Verfasser unbekannt

12. März 2017, 14:54 Uhr

manchmal wünsche ich mir, ich könnte zaubern wie die gute Fee aus dem Märchen. Wie diese Schicksalsgöttin, die den von Mühsal, Angst, Kranksein oder Resignation geplagten Menschen mit ihrem Zauberstab berührt, damit der für sich nicht nur Elend und keinen Ausweg mehr sieht. Weil er glaubt keinen Mut, keine Kraft und keine Hoffnung mehr zu haben.

All diese traurigen Menschen die von der Zauberin mit ihrem Stab berührt werden, bekommen wieder Zuversicht. Die Berührung lässt in ihnen den Glauben an sich selbst wachsen und stärkt das Vertrauen, dass das Leben sich lohnt und noch eine wunderbare Zukunft bereit hält.
Auch dann, wenn es gerade nicht danach aussieht.


Text & Fotos © Dagmar Hiller
Durch diese Berührung wird allen Leid-Geplagten ein Schlüssel gegeben, der das Tor öffnet in ein Land, in dem alle Menschen immer ein fröhliches Lächeln im Herzen, in den Augen und im Gesicht tragen.

Nicht das eingefrorene oder künstliche, sondern ein warmes ehrliches Lächeln das aufbauend wirkt. Ich meine das Lächeln, das positive Energie verströmt und selbst in den traurigsten Menschen das innere Licht entzündet und ihre Herzen wieder weit macht.

Ich würde diesen unglücklichen Menschen eine lange Auszeit im wunderbaren ZauberLand des Lächelns, der Leichtigkeit und des Friedens verordnen. Dort lächelt alles, ob Mensch ob Tier; ob Baum ob Strauch; ob Felsen ob Stein, der Himmel, die Sonne, die Erde, das Wasser, die Luft … was für eine fantastische Vorstellung, dort im Frieden mit sich und ohne Sorgen zu verbringen. Zukunftsvisionen? Mag sein, oder … vielleicht gibt es das Land ja schon?

Dieses bezaubernde Land existiert – dieses Land gibt es in jedem von uns … es lebt in unseren Herzen!
Stellt euch vor, ihr seid jetzt, gerade jetzt, genau in diesem Moment in dem ihr diesen Text lest, dort. Und nun seht ihr diese gute Fee, die Schicksalsgöttin. Sie ist den ganzen Tag unterwegs und schaut sich die Menschen an. Begegnet ihr jemand mit traurigem Gesicht und schwerem Herzen, nimmt sie ihren Zauberstab und berührt sein Herz und setzt ein positives Energie-Sternchen hinein. Wie wohl man sich nun fühlt …

Und da es so gut tut, wenn das Herz sich öffnet, beginnt der Mensch zu lächeln und nun … ist er in seinem ganz persönlichen ZauberLand. Positive Energie ist in und um ihn und die Sternchen leuchten für immer und ewig. Und lässt der Glanz einmal ein wenig nach, kommt die gute Fee wieder vorbei, berührt das Herz und schon … leuchtet es stark und kräftig und der Mensch, er lächelt wieder …
und in dem Moment, in dem DU jemanden anlächelst, zündest du das Licht in seinem Herzen an und bist die gute Fee für ihn …

6. März 2017, 15:49 Uhr

der Fluss und der Löwe …
nach dem grossen Regen hatte der Fluss den Löwen von allen Seiten eingeschlossen. Er war ja nun nicht der geborene Schwimmer, musste aber den Fluss überqueren wenn er nicht sterben wollte.

Da brüllte der Löwe mutig und ging auf das Wasser los. Er wich nicht zurück, bis er fast ertrunken wäre. Der Kampf zog sich weiter hin.

Immer wieder griff der Löwe das Wasser an, und jedes Mal musste er sich wieder zurückziehen und gelangte nicht an das andere Ufer. Schliesslich ließ er sich erschöpft zu Boden fallen.

In der Stille die darauf folgte hörte er, wie der Fluss ihm auf einmal zumurmelte: “greif niemals an was nicht da ist!”
Erstaunt hob der Löwe vorsichtig den Kopf und fragte: “was ist nicht da?” ” Es ist kein Feind da”, antwortete der Fluss. ” ich bin einfach nur ein Fluss, so wie du einfach nur ein Löwe bist.”


Fotos © Dagmar Hiller
Da setzte der Löwe sich ganz ruhig hin und fing an, den Fluss genauer zu betrachten. Nach einer gewissen Zeit stand er auf und trabte an eine Stelle, an der die Wellen des Flusses genau zum gegenüberliegenden Ufer zeigten.
Er stieg vertrauensvoll ins Wasser und siehe da, die Strömung trieb ihn an Land.
Verfasser unbekannt

21. Februar 2017, 16:54 Uhr

hast du schon einmal versucht ‘Nichts’ zu tun, wirklich ‘Nichts’?
Jetzt sagst du bestimmt klar, mache ich doch – ich lese, schaue fern oder höre Musik, etc…
Nein nein, das meinte ich nicht.
Ich meine ‘Nichts’, absolut garnichts zu tun. Indem wir lesen, Musik hören oder sonstwas tun – wir beschäftigen dabei unsere Sinne.
Aber ‘Nichts’ tun ist so ganz anders.
Für mich bedeutet das, mit geöffneten Augen einfach dasitzen und nur schauen – ins absolute ‘Nichts’.

Wenn ich das mache, dann sehe ich wirklich nichts. Ich denke auch an ‘Nichts’. Nur so leert sich, so entspannt sich der Geist wirklich. Der Kopf wird leer, die Muskeln lockern sich, die Anspannung löst sich, man fängt an zu gähnen. Gähnen ist in diesem Fall ein deutliches Zeichen der Entspannung.

Solltest du die Augen schliessen wollen, lieber nicht. Weil … in genau diesem Moment, in dem du die Augen geschlossen hast, schon die ersten Gedanken in deinem Geist anklopfen.
Versuch das mal – nur schauen ohne zu denken, es ist am Anfang garnicht so einfach, das ‘Nichts’ tun, das ‘Nichts’ denken!

Diese Übung nehme ich auch in meinen Gruppen als Einstieg in eine meiner Fühl-Meditationen, das steigert die Energie enorm.
Wenn man für sich allein diese Seelenentspannung am frühen Morgen schon machen kann, eine wunderbare, friedliche Begleitung durch den ganzen Tag.

Erinnere dich …
hast du schon mal bei Nebel ins Morgenlicht geblinzelt? Gerade in dem Moment, in dem die Sonne versucht diesen morgendlichen Dunst aufzulösen? Das ist absolut fantastisch.
Das Licht ist hell, sehr hell. Doch trotzdem siehst du nur Schemenhaft die Konturen der Bäume und Sträucher. Und in dem zaghaften Sonnenlicht glitzert und spiegelt es in den feinen Wassertröpfchen und wenn du genau hinschaust …

siehst du kleine Regenbogen. Am besten du versuchst es einmal zu sehen, bei einem frühmorgendlichen Spaziergang. Er muss ja nicht lang sein, gönn dir ein halbes Stündchen, dann siehst du direkt das, was ich meine …

Vielleicht ist gerade die passende Jahreszeit, es gibt Morgennebel fast jeden Tag. Und wenn du früh genug bist, dann lauf mal barfuss über eine Wiese, herrlich! Und so ein früher Spaziergang tut richtig gut, bevor man sich wieder in den Arbeitsalltag stürzt.
Doch wenn es noch kalt draussen ist oder man die Möglichkeit nicht hat nun, dann machen wir das einfach mal mental, als Geschenk für deine Seele.

Ein Lichtspaziergang in der Fantasie … die Vorbereitung dazu ist das absolute ‘Nichts’ tun – so lange, bis deine Gedanken wieder bei dir anklopfen. Schliesse dann bitte deine Augen. Die Gedanken schickst du weit weg und stellst dir bewusst, mit allen deinen Sinnen vor:


Text & Fotos © Dagmar Hiller
du stehst mit nackten Füssen auf einer Wiese. Die Sonne steht schon etwas höher, hat gerade den Nebel aufgelöst. Fühlst du das taufeuchte, noch kühle Gras unter deinen Fußsohlen? Hast du den Duft des frühen Morgens schon in deiner Nase? Noch nicht? Doch doch, er ist gleich da, gleich riechst du ihn auch – den frühen klaren Morgen.
Fühlst du das leichte Streicheln des Windes in deinem Gesicht? Ganz zart, lauwarm, sanft berührt von Elfenhänden …

Und nun sieh die Bilder vor dir die, ich oben beschrieben habe … das Licht ist hell …
stell sie dir vor, fühle sie und geniesse sie. Lass dir Zeit, viel Zeit …
Und schau – siehst du es auch?
Im Moment verdampft die Feuchtigkeit, die Sonne löst die letzten Nebelschwaden auf, ganz langsam verschwinden sie. Der Himmel leuchtet und die Sonne strahlt!

Dein innerer Blick sieht die Schönheit des Morgens klar und deutlich, du spürst den inneren Frieden und … du bist hellwach! Du fühlst dich voller Karft und Energie und dein wunderbarer Tag kann beginnen!

12. Februar 2017, 16:38 Uhr