grau ist es heute, neblig und nasskalt. Die Laune sinkt und man sehnt sich nach Sonnenstrahlen, nach blauem Himmel, nach wohlfühlen …
Schwierig in solchen Momenten innere Wärme oder das strahlende Licht des Sommers in sich zu aktivieren. Die Energie ist auf dem Nullpunkt.
Doch das kann man ändern, es geht ganz einfach. Dies hier, ist mein Weg dahin …
ich suche mir ein Foto aus das mich besonders anspricht. Das kann ein eigenes sein, ein Bild in einem Buch, eine Postkarte …

völlig egal von wem oder woher, nur sollte es kein Personenbild sein. Ich schaue so es lange an, bis ich mir alle Details merken kann. Dann setze ich mich an meinen Lieblingsplatz, schliesse die Augen und lasse geschehen …
vor meinem inneren Auge entsteht das Bild eines Spätnachmittags im September, ruhig und zufrieden sitze ich auf einer Wiese, an einen Baum gelehnt. Ich spüre die Wärme der fast vergangenen Sonnenstrahlen im Rücken, die sich im Stamm gespeichert haben um sie jetzt an mich abzugeben. Mein Blick ist in die innere Unendlichkeit gerichtet …
ich sehe die Weite der Landschaft, die Harmonie der Farben, spüre die Ruhe des Spätnachmittags, den Frieden den mir dieses innere Sehen vermittelt.


Text & Fotos © Dagmar Hiller
Stille Freude ist in mir, Weichheit und das Gespür, wie nahe ich mit meiner Seele verbunden bin. Wie wichtig die Natur für mich oder den Menschen ist. Hier schöpft man Kraft, hier beruhigt man seine Nerven, löst die Anspannung, hier tankt man wieder auf.

Vielleicht kommen mir Zeilen eines Gedichts in den Sinn – dann spreche ich sie laut aus. Lausche dem Klang meiner Stimme nach, wie weich sie jetzt klingt … oder mir fällt das Textstück eines Liedes ein – ich singe  die Worte, wie melodisch sich meine Stimme anhört, wie genau ich die Töne treffe …
während ich all das geschehen lasse, verändert sich unmerklich meine Laune. Aus grauer, schwerer Nebelstimmung hat sich mein Fühlen in eine stille Freude verwandelt. Egal wie es draussen ausschaut, in mir leuchten jetzt fröhliche Sonnenstrahlen … jetzt bin ich die Leichtigkeit des Seins, ich bin glücklich!

18. September 2016, 19:57 Uhr

ist das Thema des
HSP-HerbstSeminars am 8. Oktober


Farben können motivieren, Kraft geben und bei Aufregung beruhigen.
Sie können den seelischen Zustand verändern und im Krankheitsfall sogar die Selbstheilung unterstützen.
Farben haben eine starke Wirkung auf die Sinne, zaubert doch ein strahlend blauer Himmel bei fast jedem ein kleines Lächeln ins Gesicht, und man fühlt sich freudig und lebendig …


Text & Fotos © Dagmar Hiller
oder die gelbe Sonne, hat man da nicht das Gefühl von Wärme …
ein samtiges Rot oder Violett, ist einem da nicht ein bisschen feierlich zumute?

Erinnern Sie sich an Menschen in Ihrem Umfeld und denken Sie kurz über sie nach … jemand der traurig ist, der ohne Mut und Hoffnung ist, wie wirkt er auf Sie, schwerfällig, grau und fast nicht sichtbar, oder?

Und jetzt denken Sie an jemanden der glücklich ist … er leuchtet, ist licht, er sprüht fast Funken, er ist da, im Leben.
Ist es nicht so?

Wir alle tragen auch Farben in uns, wir strahlen sie mit unserer Aura aus, wir Menschen sind Farbe.
Wie würden Sie sich im Moment sehen, grün vielleicht, rosa oder lichtblau?
Man kann Farben in sich selbst aktivieren und mithilfe der gewählten Farbe den Gemütszustand zu beeinflussen. Selbst in schwierigen Momenten kann man so ruhig und gelassen bleiben, die gewählte Farbe macht es möglich. Wenn man müde ist und noch etwas vorhat, mit der richtigen Farbe bekommen Sie wieder Kraft. Mit Farbe können Sie auch Ihr Selbstvertrauen stärken, vieles ist mit Farben möglich …

einen Weg dorthin lernen Sie an diesem Nachmittag kennen, seien Sie gespannt. Wer mag, kann sich hier schon mal ausprobieren, es ist garnicht so schwierig. Am 8. Oktober tauchen wir dann tief ein, in die Wunderwelt der Farben und …
wir werden funkeln wie Diamanten, leuchten wie Sterne und strahlen wie die Sonne, wir sind ein Feuerwerk der Farben!

Anmeldung, Kostenbeitrag & weitere Termine

9. September 2016, 18:17 Uhr

gerade habe ich einen wunderschönen Artikel gelesen, über Worte. Hier schreibt die Autorin, dass Worte Medizin sein können. Das kann ich mit ganzem Herzen bestätigen.
Seit mehr als 20 Jahren bin ich als Heilerin tätig, habe viele Menschen aus ihrer Krankheit in die Gesundheit begleitet, physisch oder psychisch. Jede meiner Behandlungen beginnt mit Worten, denn die ersten Minuten sind prägend.


Text & Fotos © Dagmar Hiller

Worte beruhigen, nehmen die Angst und schaffen Vertrauen. Worte sind wunderbar, sie helfen, heilen, trösten und machen Mut, können Selbstvertrauen oder Zuversicht aufbauen, und Glauben geben …
Mediales Heilsprechen, nenne ich meine Worte und die Heilenden Hände sind dann die Vollendung.

Worte können aber durchaus auch viel Schaden anrichten. Sie verletzen, demütigen oder beleidigen, können den Lebensmut und das Selbstvertrauen nehmen. Bewusst oder unbewusst ausgesprochen, können sie den Menschen brechen. Die Wenigsten können die Kraft des Wortes abschütteln. Einmal ausgesprochen, bleiben diese im Gedächtnis, werden nicht vergessen und in schwierigen Zeiten kommen sie wieder in den Kopf.

Die unbedachte Aussage frustrierter Eltern: ‘aus dir wird ja sowieso nichts‘ bleibt hängen, ist in der Warteschleife. Und immer dann, wenn das Kind als Jugendlicher oder Erwachsener scheitert, fällt ihm der Satz wieder ein und er verliert den Mut nach vorne zu schauen.

In den letzten Monaten hat die Anfrage für telefonische Hilfe deutlich zugenommen, das Heilende Gespräch wir immer öfter gebucht.
Denn manchmal geht es einfach nicht alleine …
ob Sinnkrise, Krankheit, Überbelastung oder verlorener Lebensmut, durch mediales Heilsprechen wird zu neuer Energie verholfen und der Mensch wird wieder zu seinem ursprünglichen Selbst zurückgeführt.
Durch Worte, Heilende Worte!

Ich finde, wir sollten erst denken, dann sprechen. Bevor man unbedacht Kritik und Vorwürfe ausspricht oder abwertende Worte sagt. Denn manchmal ist der Schaden dieser Worte durch nichts mehr gutzumachen, sie bleiben ewig unvergessen …

4. September 2016, 15:38 Uhr

soll nicht heißen verschenke dein Eigentum, oh nein, bestimmt nicht. Oder, leihe deinen Partner aus. Nein, auch das ganz sicher nicht! Ich meine etwas ganz anderes …


Text & Fotos © Dagmar Hiller
Geht es dir gut im Moment, richtig gut? Bist du rundum glücklich? Hast du alles was du brauchst, dir gewünscht hast und was dich wohlfühlen lässt? Dann lieber Mensch, lebst du in der Fülle, der grossen Fülle deines Seins. Du strahlst, bist umgeben von Licht, erfüllt von Liebe und guten Gefühlen, deine Bewegungen sind leicht, deine Schritte beschwingt, du lächelst mit dem ganzen Körper, du fühlst dich einfach fantastisch …

Teile dein Glück, gib jenen ab, die das Leben gerade beutelt. Denen, die sich vom Glück vergessen glauben, gib ihnen Mut, Vertrauen und Zuversicht.

Bei abgeben denke ich nicht an materielle Mittel, nein. Damit meine ich, etwas abgeben von deiner positiven Ausstrahlung, von deiner Kraft, deiner Energie. Von deinem Glauben und Vertrauen ins Leben, verschenke davon, teile es. Du wirst es tausendfach zurück bekommen, solltest du es einmal brauchen!

Es ist so einfach …
dein Lächeln, es bringt Licht in dunkles Denken.
Deine kraftvollen Worte, sie schenken Zuversicht.
Deine liebevolle Berührung, sie gibt das Gefühl nicht allein zu sein.
Deine Zeit um zuzuhören, sie lässt die Sorgen kleiner werden.

Vielleicht magst du ja ein wenig Nachdenken, lieber Mensch, sicher fällt auch dir noch Schönes ein, wie du dein Glück teilen könntest …

3. September 2016, 11:39 Uhr

wenn mir diesen Kinderreim in den Sinn kommt, habe ich die dicke, orangefarbene Ringelbume, auch Sonnenbraut, Ringelrose, Gold- oder Regenblume, vor Augen. Habe ihren Duft in der Nase und fühle meine klebrigen Finger, wenn ich die Pflanze geerntet und die Blütenblätter abgezupft habe.

Auf Feldern und in Gärten sieht man sie gerade in voller Pracht, und es ist Zeit zu ernten. Um die Farbe aus den Blüten zu lösen, lässt man diese für Puddings, Reis und Eiergerichte, in heißer Flüssigkeit ziehen. Man kann die Blütenblätter auch zum Anfärben von Butter oder Quark nehmen. Sie sind heilend als Tee, Öl oder Tinktur, oder man streut sie einfach nur über Salat, grünes Gemüse oder auf ein Butterbrot. Ein wunderbarer Farbkontrast, schliesslich isst das Auge ja auch mit.

Ringelblumenöl kann man gut selbst herstellen. Man nimmt nur die orangefarbenen Blüten, zupft die Blätter ab, gibt sie in ein Schraubglas, füllt mit Sonnenblumenöl auf bis die Blüten bedeckt sind, schraubt den Deckel auf und stellt das Glas für 3 Wochen in die Sonne. Danach wie das Johanniskrautöl verarbeiten.
Das Öl wirkt wundheilend, entzündungshemmend, es desinfiziert, beschleunigt die Wundheilung, stillt Wundschmerz, es ist ein Heilmittel für alle Wunden.


Text & Fotos © Dagmar Hiller

Für Ringelblumensalbe habe ich aus Österreich ein unkompliziertes Rezept bekommen:
eine kleine Handvoll frische Blütenblätter, ca. 150 g Butter
die Butter erhitzen aber nicht kochen lassen, die abgezupften, frischen
Blütenblätter dazugeben. Etwa 20 Minuten die flüssige Butter weiter rühren. Dann durch ein Tuch abseihen, in einen Eiswürfelbehälter geben und einfrieren. So habe ich sofort frische Salbe, wenn ich sie brauche. Der einzelne Würfel ist schnell aufgetaut, muss aber dann in den Kühlschrank, weil die Butter sonst ranzig wird.

Die Blütenblätter werden im Schatten getrocknet und immer wieder gewendet, damit sie nicht aneinander kleben bleiben.

Der Tee ist fiebersenkend und krampfstillend, kann äusserlich als beruhigendes Gesichtswasser oder für Umschläge bei Wundschmerzen verwendet werden.
1-2 Teel. trockene Blütenblätter mit 1/4 l kochendem Wasser übergiessen, 10 Min. ziehen lassen, dann abseihen. Der Tee kann 2 bis 3 mal täglich getrunken werden.
Ich gebe die Blütenblätter in meine Teemischungen, sie bringen Farbe hinein, haben aber in der Mischung keine Wirkung.

Früher wurden die Blüten von den Bauern als Wetteranzeiger benutzt. Ist die Blüte morgens bis ca. 8 Uhr noch geschlossen, ist Regen zu erwarten. Stimmt wirklich, habe ich ausprobiert.

Ein altes Volkslied erzählt von einem Mädchen, das die Niewelkblume = Ringelblume, auf die Fußspuren ihres Liebsten pflanzte, damit seine Liebe zu ihr nie welken solle.
Und noch etwas aus alten Zeiten: trägt man vor dem Schlafen gehen eine Salbe aus getrockneter, zermahlener, mit Honig und Essig verrührter Ringelblume auf, so träumt man von der einen, ganz großen Liebe. Wo man diese Salbe aufträgt wird allerdings nicht überliefert, ich würde das Sonnengeflecht empfehen …

30. August 2016, 14:14 Uhr