sie kommt ganz plötzlich … die Erinnerung. Ausgelöst durch ein Foto, ein Musikstück oder einfach nur durch den Gedanken an sich. Man fühlt so ein unbestimmtes, flaues Gefühl im Magenbereich, wie eine beginnende Erkältung. Es ist dieses: ich bin schuld weil … hätte ich damals nicht … und dann läuft das Kopfkino an. Man erinnert sich, überdeutlich und als wäre alles erst gestern geschehen …
die ständig leisen nagenen Schuldgefühle der Erinnerung verändern das Leben ins Negative. Sie machen schwer, lassen trübes Denken gross werden und verjagen die innere Leichtigkeit.

Doch was geschehen ist, ist geschehen und lässt sich nicht mehr rückgängig machen. Ob man jemandem nun absichtlich oder unabsichtlich Unrecht getan oder Schaden zugefügt hat, das Ereignis liegt in der Vergangenheit. Oft fehlt der Mut, dieser noch einmal persönlich zu begegnen, weil man sich ja schuldig fühlt oder eventuell auch ist. Wenn man ein klärendes, abschliessendes Gespräch nicht führen kann oder will, kann man der betreffenden Person einen Brief schreiben. Diesen sollte man nicht abschicken, aber aufheben. Schreiben befreit und macht zufriedener, denn man hat aktiv etwas getan. Und verstärkt das Gefühl, abgeschlossen zu haben. Kommen die Erinnerungen irgendwann wieder hoch, schreibt man wieder einen Brief und legt ihn weg.

Wenn man mit dem Schreiben beginnt, sind die Briefe sehr emotional, Schuldzuweisend, rechtfertigend. Das kann man auch an der Schrift sehen, sie zeigt den Seelenzustand. Mit der Zeit werden die Briefe ruhiger und sachlicher, man selbst entspannter und ehrlicher – zu sich selbst – und irgendwann … könnte man seinen Brief tatsächlich abschicken.
Dieser Prozess ist wirklich Schwerstarbeit, man lernt durch das Schreiben viel über sich selbst, auch Unangenehmes. Aber gibt sich so die Chance, mit sich und seinen Erinnerungen im Einklang zu leben.


Fotos: © Dagmar Hiller

Solche Briefe sollten auf ein schönes Papier mit einem Stift der gut in der Hand liegt geschrieben werden. Weder das Geschriebene durchstreichen, noch verbessern, noch in kunstvolle Worte kleiden. Sondern so schreiben, wie man spricht. Man entwickelt während des Schreibens glasklare Gedanken und genau die – sollen auf’s Papier.

Von Dagmar Hiller, 23. Januar 2015, 11:53 Uhr

Workshop am 18. Januar 2015
♥ Heilende Hände ♥

ein Schnuppertag der HeilKunst, eine Entscheidungshilfe zur HeilerAusbildung und erster TrainingsTag für ausgebildete Heiler der AghundeeSchule.
Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.


Fotos: © Dagmar Hiller
Ich bin überzeugt, dass in jedem Menschen die Kraft der Heilenden Energieübertragung vorhanden ist. Sie kann durch entsprechende Übungen geweckt werden. Man braucht keine besondere Begabung, sollte aber entsprechend feinfühlig sein.

Nun sagen Sie vielleicht: „das brauche ich nicht lernen, das kann ich schon. Ich lege einfach die Hände auf“. Dass Berührungen guttun, ist keine Frage. Doch geht es beim Heil-Energie übertragen nicht allein um das Handauflegen. Energie aufbauen und konzentriert in das menschliche System zu übertragen, das ist die Kunst. Und so nenne ich diese Arbeit auch: HeilKunst! Die Heilerfolge meiner Klienten geben mir Recht.

So wie der Strom das Kabel braucht um ein Licht anzuschalten; wie das Wasser die Leitung braucht um gezielt fliessen zu können; so braucht die Energie den Heiler als Kanal, um Veränderung im Systems des Menschen zu bewirken.

Während des Workshops erkennen Sie Ihre eigenen Fähigkeiten.
Zuerst wird geübt, wie man in sich Heilende Energie aktiviert. Diese wird anschliessend gebündelt, in die Hände geleitet und dort weiter verstärkt.
Das Ergebnis wird zuerst am eigenen Körper ausprobiert, das spüren Sie.
Anschliessend üben wir in einer Zweiergruppe einem Partner Heil-Energie zu übertragen und das … spürt Ihr Partner!
Mehr Infomation hier

Von Dagmar Hiller, 9. Januar 2015, 15:49 Uhr

im Winter, wenn es schneit und friert,
kein Blümchen mehr den Garten ziert,
wenn kalte, raue Winde blasen,
und dichter Schnee bedeckt den Rasen,


Foto: © Dagmar Hiller

dann leidet manches Kindlein Not
und frieret ohne Kleid und Brot:
Hilf, lieber Gott, den armen Kleinen
und mach doch, daß sie nicht mehr weinen.
Julie Hausmann 1826-1901

Von Dagmar Hiller, 7. Januar 2015, 16:13 Uhr

zu Silvester oder zwischen den Jahren, die meisten Menschen starten mit guten Vorsätzen ins neue Jahr.

Grosse Dinge nimmt man sich vor wie: viele Kilos abnehmen, nie mehr Rauchen, nie wieder Alkohol, jeden Tag Sport machen und was weiß ich nicht noch alles. Sind wir dann wieder im Alltag, sind die guten Vorsätze schnell vergessen. Vielleicht melden sie sich nochmal ganz leise und erinnern uns und wir denken: morgen dann. Dabei bleibt’s meistens.
Irgendwann, wenn man aus seinen Kleidern rausgewachsen ist denkt man: oh, ich wollte doch eigentlich abnehmen. Hatte ich mir nicht für das neue Jahr vorgenommen, mindestens 5 Kilo zu verlieren? Oder Sport: geht nicht, weil keine Zeit, es regnet, zu kalt oder zu heiß draussen …

Ich hätte da einen Tipp:
ganz klein anfangen. Vielleicht so: jeden Samstag morgen eine halbe Stunde laufen gehen, vor dem Frühstück und egal welches Wetter.


Fotos: © Dagmar Hiller

Oder: in vier Wochen ein halbes Kilo abnehmen. Diese guten Vorsätze aufschreiben. Aber nicht auf einen Zettel, sondern in ein Heft das man führt wie ein Tagebuch, in das man täglich seine Ergebnisse schreibt. Die Ansprüche an sich sollte man nicht zu hoch ansetzen. Dieses ‘nie wieder’ ist Quatsch, weil das sowieso nicht funktioniert. Und man sollte sich das, was man erreichen will, immer bildlich vorstellen. Wenn ich abnehmen will: ich sehe mich, wie sich mein Körper verschlankt, wie die ungeliebten Röllchen verschwunden sind oder wie ich leichtfüssig durch die Natur jogge … ich schaue mir zu wie in einem Film, werde zu meinem eigenen Zuschauer. Sehe, wie ich mich fantastisch fühle, sehe wie ich immer erfolgreicher bin, sehe mit welcher Leichtigkeit ich mich bewege, usw.
Immer so sehen als wäre das Ziel schon erreicht, nicht den Weg dahin sondern das Ergebnis leben. Das macht positive Gefühle die helfen, dran zu bleiben am Vorgenommenen.

Übrigens …
so habe ich vor einigen Jahren ganz langsam zehn Kilo abgenommen und das Gewicht halte ich heute immer noch!

Also dann, wär heute nicht ein guter Tag etwas zu verändern ;-)

Von Dagmar Hiller, 1. Januar 2015, 15:43 Uhr

was ich erwarte vom neuen Jahre?
Daß ich die Wurzel der Kraft mir wahre,
festzustehen im Grund der Erden,
nicht zu lockern und morsch zu werden,
mit den frisch ergrünenden Blättern
wieder zu trotzen Wind und Wettern,
mag es ächzen und mag es krachen,
dunkel zu rauschen, hell zu lachen
und im flutenden Sonnenschein
Freunden ein Baum des Lebens zu sein.
Karl Henckell 1864-1929

Von Dagmar Hiller, 30. Dezember 2014, 17:39 Uhr